"Ist denn da niemand, der mich hört?"

Historisches Theater mit Theodobo zur Hexenverfolgung

am 07. Juli um 19.00 Uhr im Büdinger Heuson-Museum

Theodobo (Theater ohne doppelten Boden) zeigt am 7. Juli um 19.00 Uhr im Heuson-Museum ein Theater in Fragmenten. Lieder und Bilder einer Zeit geprägt von jahrzehntelangen Klimakatastrophen, Hungersnöten, Pestepidemien und Kriegen. Das Ende der Welt scheint nah und die Theologen streiten darum, welche Auslegung von Gottes Wort die richtige sei um diesem Teufelsgebaren entgegenzutreten.

Anton Praetorius, der ursprünglich Befürworter von Hexenverfolgung war, tritt ungeachtet der Konsequenzen entschlossen gegen Folter und Ungerechtigkeit ein. Er ist ein Mensch, der nach eigenen schweren Schicksalsschlägen eine Kehrtwendung vollzieht und mutig gegen Obrigkeit und religiöse Hörigkeit antritt. Man hat diesen Verfechter der Menschenrechte daher als einen "Vorgänger" von Amnesty International bezeichnet.

Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 12,00 €, Mitglieder des Geschichtsvereins zahlen 10,00 €. Reservierungen unter joachim.cott@t-online.de und Tel. 06042/952334, sowie im Heuson-Museum, Tel. 06042/950032.

Vor dem Theaterstück kann ab 18.00 Uhr die neue Ausstellung „Hexenwahn und Teufelsglaube“, die am 24. Juni um 14.00 Uhr eröffnet wird, besucht werden.

 

Theater greift Hexenverfolgung in Büdingen auf
Kreis-Anzeiger vom 16.06.2016

Pressestimme zu "Ist denn da niemand, der mich hört?"
„TheodoBo“ würdigt Kämpfer gegen Hexenprozesse
Theaterensemble widmet sich beeindruckend und voller Intensität Anton Praetorius‘ Wirken
"Sylvia Oster und Gerd Ungermann überzeugten ihre wie gebannt lauschenden Zuschauer im Heuson-Museum mit hoher Intensität ihres Spiels"
(Kreis-Anzeiger 04.09.13)